Strukturförderung: EFRE 2014-2020

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Bauvorhaben:

  • Sanierung ehem. Gaswerksgelände, Mühlenstraße 9, Werdau
  • Durchführung der Altlastensanierung für die Sanierungszone 2, Los 001/20 Altlastensanierung

(Förderrichtlinie Inwertsetzung von belasteten Flächen vom 5. März 2015 (RL IWB/2015 – Gewährung einer Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung  – Strukturförderung: EFRE 2014-2020)

Die Stadt Werdau wird auf der Grundlage des vorhandenen Sanierungsplans die geplante Altlastensanierung in der Sanierungszone 2 auf dem ehem. Gaswerksgelände ab der 30. Kalenderwoche 2020. Es ist geplant, das gesamte Vorhaben bis Ende 2020 auszuführen.

Dies umfasst die Beseitigung der Bodenverunreinigung deren Quelle unterhalb des ehem. Maschinenhauses, der Gasreinigung und der Benzolanlage lokalisiert wurde. Hierzu müssen die noch vorhandenen Keller der Gasreinigung und des Ofenhauses abgebrochen werden.

Im Anschluss daran erfolgt die Beseitigung der Bodenverunreinigung durch Anlegen einer allseitig geböschten Baugrube. Die Baugrube nimmt incl. Böschung und Zufahrtsrampe ca. 1750 m² des Gaswerksgeländes ein. Die Zufahrt zum Baugelände erfolgt über die Nordstraße. Da auf dem vorhandenen Gelände nur eine kleine Fläche für die Bereitstellung von Erdaushub oder Bauschutt zur Verfügung steht, muss der Aushub größtenteils direkt auf LKW verladen und zu einem genehmigten Abfallzwischenlager transportiert werden. Von dort wird dieser entsprechend den festgestellten Belastungen einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Beseitigung zugeführt.

Es ist damit zu rechnen, dass in der gesättigten Bodenzone ein Abbau von organischen Schadstoffen unter Bildung von Methan stattfindet, welcher zu Geruchsbelästigungen der umliegenden Bebauung führen kann.

Während der Baumaßnahme werden Anlagen für die Wasserhaltung und für die Grundwasseraufbereitung hergestellt und unterhalten.

Die infolge des Bodenaushubs entstandene Baugrube wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder bis zum umgebenden Geländeniveau mit angelieferten Erdstoffen verfüllt und mit einer abschließenden Schottertragschicht versehen.

Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wird die Quelle für die Grundwasserverunreinigung fast vollständig beseitigt.

Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen ist die geplante Nachnutzung des Geländes für das neue Feuerwehrgerätehaus ohne Einschränkung möglich.

Die Kosten für das gesamte Vorhaben betragen gemäß vorliegendem Förderbescheid 1.536.181,88 EUR. Davon erhält die Stadt Werdau 1.228.945,50 EUR aus dem Förderprogramm der Inwertsetzung von Belasteten Flächen gemäß Förderrichtlinie vom 05.03.2015 (RL IWB/2015) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Strukturförderung: EFRE 2014-2020.

© André Kleber E-Mail

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  • Strukturförderung: EFRE 2014-2020

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    Bauvorhaben:

    • Sanierung ehem. Gaswerksgelände, Mühlenstraße 9, Werdau
    • Durchführung der Altlastensanierung für die Sanierungszone 2, Los 001/20 Altlastensanierung

    (Förderrichtlinie Inwertsetzung von belasteten Flächen vom 5. März 2015 (RL IWB/2015 – Gewährung einer Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung  – Strukturförderung: EFRE 2014-2020)

    Die Stadt Werdau wird auf der Grundlage des vorhandenen Sanierungsplans die geplante Altlastensanierung in der Sanierungszone 2 auf dem ehem. Gaswerksgelände ab der 30. Kalenderwoche 2020. Es ist geplant, das gesamte Vorhaben bis Ende 2020 auszuführen.

    Dies umfasst die Beseitigung der Bodenverunreinigung deren Quelle unterhalb des ehem. Maschinenhauses, der Gasreinigung und der Benzolanlage lokalisiert wurde. Hierzu müssen die noch vorhandenen Keller der Gasreinigung und des Ofenhauses abgebrochen werden.

    Im Anschluss daran erfolgt die Beseitigung der Bodenverunreinigung durch Anlegen einer allseitig geböschten Baugrube. Die Baugrube nimmt incl. Böschung und Zufahrtsrampe ca. 1750 m² des Gaswerksgeländes ein. Die Zufahrt zum Baugelände erfolgt über die Nordstraße. Da auf dem vorhandenen Gelände nur eine kleine Fläche für die Bereitstellung von Erdaushub oder Bauschutt zur Verfügung steht, muss der Aushub größtenteils direkt auf LKW verladen und zu einem genehmigten Abfallzwischenlager transportiert werden. Von dort wird dieser entsprechend den festgestellten Belastungen einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Beseitigung zugeführt.

    Es ist damit zu rechnen, dass in der gesättigten Bodenzone ein Abbau von organischen Schadstoffen unter Bildung von Methan stattfindet, welcher zu Geruchsbelästigungen der umliegenden Bebauung führen kann.

    Während der Baumaßnahme werden Anlagen für die Wasserhaltung und für die Grundwasseraufbereitung hergestellt und unterhalten.

    Die infolge des Bodenaushubs entstandene Baugrube wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder bis zum umgebenden Geländeniveau mit angelieferten Erdstoffen verfüllt und mit einer abschließenden Schottertragschicht versehen.

    Mit der Umsetzung der Baumaßnahme wird die Quelle für die Grundwasserverunreinigung fast vollständig beseitigt.

    Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen ist die geplante Nachnutzung des Geländes für das neue Feuerwehrgerätehaus ohne Einschränkung möglich.

    Die Kosten für das gesamte Vorhaben betragen gemäß vorliegendem Förderbescheid 1.536.181,88 EUR. Davon erhält die Stadt Werdau 1.228.945,50 EUR aus dem Förderprogramm der Inwertsetzung von Belasteten Flächen gemäß Förderrichtlinie vom 05.03.2015 (RL IWB/2015) aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Strukturförderung: EFRE 2014-2020.

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