Wir im Jahre 2042 - eine Zukunft der KI?

Beeindruckende Theateraufführung des Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Wir im Jahre 2042 - eine Zukunft der KI?

Ende Mai/ Anfang Juni wurde ein bemerkenswertes Theaterstück auf die Werdauer Kleinkunstbühne im ehemaligen AEROCIT-Werk gebracht, das die Zuschauer in eine düstere Zukunft entführte. Das Künstlerische Profil der Klasse 10 des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Werdau - in Kooperation mit dem Mondstaubtheater - wagte sich gemeinsam mit ihren jüngeren Mitschülern an eine Neuinterpretation der sorbischen Krabatsage im 21. Jahrhundert. Mit viel Talent und Leidenschaft gelang es den Akteuren, ein Stück zu erschaffen, welches die Frage nach dem Einfluss der globalen Digitalisierung auf unsere Gesellschaft aufwirft. Die drei Aufführungen in der Johannisstraße in Werdau zogen zahlreiche Kunst- und Theaterinteressierte an.


Durch die kritische Auseinandersetzung der jungen Schauspieler/ -innen mit einem möglichen Zukunftsszenario wurde deutlich, wie ambivalent die Auswirkungen der Technologie sein können. Das Stück zeigte, wie die Gesellschaft im Jahr 2042 durch technische Geräte miteinander vernetzt ist und digitale Kommunikation dominiert. Die KI wurde im Stück als eine allgegenwärtige Kraft dargestellt, die nicht nur die künstlerische Ausdrucksform übernimmt, sondern auch die zwischenmenschliche Verbindung und das menschliche Sein bedroht.


Die KI in dieser Welt hat jegliche künstlerischen Ausdrucksformen übernommen, was zur Entwertung von handgemalten Kunstwerken führt, selbst für Künstlerinnen wie Katharina Krabat - gespielt von der Schülerin Clara Engelmann -, die ihr Talent und ihre Leidenschaft in ihre eigenen Kunstwerke steckt.


Die Schüler/ -innen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums verstanden es meisterhaft, die Auswirkungen und Gefahren der künstlichen Intelligenz in "Krabat - überwacht, kontrolliert, verbessert" zum Ausdruck zu bringen. Sie kritisierten die fehlende Zwischenmenschlichkeit und zeigten auf, wie u.a. die aufsteigende KI unsere Liebe, unser Interesse und unsere Empathie füreinander bedrohen könnte. Das Stück dient als wichtiger Appell, die Chancen und Risiken der KI kritisch zu betrachten und den Fokus nicht nur auf technologische Fortschritte, sondern auch auf den Erhalt unserer Menschlichkeit zu legen.


Insgesamt bot das Theaterstück "Krabat - überwacht, kontrolliert, verbessert" eine fesselnde und tiefgründige Analyse der künstlichen Intelligenz. Es ermutigt uns, über die Zukunft nachzudenken und die Auswirkungen der Technologie auf unsere Gesellschaft zu hinterfragen. Die Schüler und Schülerinnen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums haben mit ihrer beeindruckenden Darstellung gezeigt, dass das Theater eine mächtige Plattform ist, um diese Diskussion zu fördern und uns dazu anzuregen, verantwortungsbewusst mit technologischem Fortschritt umzugehen.

Herzlichen Dank an alle Akteure und Unterstützer /-innen für diese großartige Umsetzung des Themas, die technische Ausstattung, die musikalische Untermalung von Schülerband und Chor, die verantwortliche Lehrerin Christina Bohne, Herr Dr. Schneider und an das Mondstaubtheater - insbesondere an Gabriele Bocek in Zwickau!

© Anja Kurze

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