WIR HELFEN HEIKE

Zwickauerin ist dringend auf Stammzellspende angewiesen

WIR HELFEN HEIKE

Pressemitteilung DKMS - WIR BESIEGEN BLUTKREBS

Berlin, 10.01.2022 – Die 48 -jährige Heike aus Zwickau hat Blutkrebs. Sie benötigt dringend eine Stammzellspende, um zu überleben. Da die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ bislang erfolglos ist, setzen Familie und Freund:innen alle Hebel in Bewegung, um zu helfen. Gemeinsam mit der DKMS organisieren sie eine Online-Registrierungsaktion. Wer helfen möchte, gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich über www.dkms.de/grinsekatze ein Registrierungsset nach Hause bestellen und so vielleicht Leben retten.

Zwickau kennt diese Aufrufe. Im Mai 2015 gab es bereits eine große Registrierungsaktion in der Stadt. Damals ließen sich über 2.000 Menschen registrieren. Bis heute schenkten 23 von Ihnen einem Patienten oder einer Patientin die zweite Chance auf Leben durch eine Stammzellspende.

Nun geht ein neuer Aufruf durch die Medien. Heike steht mitten im Leben, als sie die Diagnose mit voller Wucht erwischt. Sie hat einen wunderbaren Sohn großgezogen, arbeitet als Verkäuferin und liebt ihre beiden Stubentiger. Wer sie kennenlernt spürt sofort ihre Lebenslust– Heike gehört in diese Welt.: „Ich kenne Heike von Kindesbeinen an. Wir sind zehn Jahre zusammen in eine Klasse gegangen. Nie haben wir uns aus den Augen verloren. Immer war sie da. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir für Sie da sind und einen Spender finden. Wenn nicht für Heike, dann vielleicht für einen anderen Patienten. Ich wünsche mir, dass wir wieder gemeinsam lachen, feiern und Unternehmungen machen können - füreinander da sind.“, so Diana Schenk, Initiatorin des Aufrufes. Anett Kaczmarek ergänzt: „Ich habe Heike als Kundin in der Fleischerei Meinhold kennengelernt, wo sie bis zu ihrer Diagnose gearbeitet hat. Ende November hat mich ihre Kollegin Andrea Meinhold angerufen und gefragt ob ich helfen könne, ob wir gemeinsam etwas tun wollen, um das Miteinander zu stärken, was gerade in diesen Zeiten leidet. Heike habe Leukämie. Ich war Brustkrebspatientin und betreue als psychoonkologische Begleiterin bzw. in der NetzwerkStatt Krebs im Ehrenamt Krebspatienten. Was als ‚Exkrebsi betreut Neukrebsi‘ begann, ist inzwischen eine sehr herzliche und vor allem freundschaftliche Beziehung geworden. Heike und ich stehen täglich in Kontakt. Dabei bin ich einerseits Betreuer und Zuhörer, auch Kummerkasten, andererseits erkläre ich ihr viel und übersetzte Arztsprache ins Deutsche bzw. Sächsische. Mir ist die Tragweite unserer Aktion klar - Jeder, der sich registrieren lässt, kann für einen Leukämiepatienten da draußen weltweit der Lebensretter sein. Umso wichtiger ist, dass wir viele erreichen, die noch nicht registriert sind, die ihre Daten aktualisieren müssen und die uns helfen, diesen Aufruf möglichst weit zu teilen.“

Gesagt, getan. Nach einem ausführlichen Vorgespräch mit der DKMS wurde der Online Aufruf www.dkms.de/grinsekatze ins Leben gerufen, mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu erreichen.

Heike, die sich seit Wochen - auch über die Weihnachtstage und Silvester - in kompletter Isolation im Krankenhaus befindet, ist sichtlich gerührt, dass sich ihre Mädels so ins Zeug legen: „Jede Registrierung, jedes liebe Wort gibt mir die Kraft, diesen Kampf zu kämpfen und zeigt mir, dass ich nicht alleine bin. Für den Moment möchte ich einfach nur mal wieder an die frische Luft, tief durchatmen und merken, dass ich am Leben bin.“ So die Zwickauerin. „Ich hatte bereits eine harte Chemotherapie. Ich habe sie „Rotkraut“ genannt – weil sie so aussah. Ich habe sie abgemalt. Das war meine Aufgabe. Jeden Tag stellt mir mein Sohn Eric ein ToDo, damit ich mich etwas ablenken kann. Aber Schüttelfrost, Fieber, Durchfall, Übelkeit, Entzündungen, und Kopfschmerzen gehören vorerst zu meinem Alltag. Durch die niedrigen Thrombozyten Werte blute ich aus Mund und Nase. Das ist schon erschreckend.“

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Heike und anderen Patient:innen helfen und sich mit wenigen Klicks über https://www.dkms.de/grinsekatze die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jede:r nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender:innen, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patient:innen zur Verfügung. „Wir hoffen, dass wir mit unserem Online-Aufruf eine ähnliche Welle der Hilfsbereitschaft auslösen, wie 2015 und das Zwickau zeigt, was Zusammenhalt bedeutet. Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto größer sind die Überlebenschancen für Heike und andere Patienten weltweit. Denn nur wer registriert ist, kann auch als Lebensretter gefunden werden“, weiß Annika Schirmacher von der DKMS.

Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender:innen für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.  

Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme jeder Spenderin oder jedes Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen.

DKMS-Spendenkonto

IBAN: DE65 7004 0060 8987 0002 76

Verwendungszweck: Heike

Über die DKMS

Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Sie wurde 1991 in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet und verfolgt seitdem mit heute mehr als 1.000 Mitarbeiter:innen weltweit das Ziel, möglichst vielen Menschen eine zweite Lebenschance zu geben. Dies ist ihr bis heute mit über 11 Millionen registrierten Lebensspender:innen durch die Vermittlung von Stammzellspenden mehr als 95.000 Mal gelungen. Damit ist sie weltweit führend in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Stammzelltransplantaten. Neben Deutschland ist die Organisation in den USA, Polen, UK, Chile und Afrika aktiv. In Indien hat sie gemeinsam mit dem Bangalore Medical Services Trust das Joint Venture DKMS-BMST gegründet.

Darüber hinaus engagiert sich die DKMS im Bereich Medizin und Wissenschaft mit ihrer eigenen Forschungseinheit, um die Überlebens- und Heilungschancen von Patient:innen immer weiter zu verbessern. In ihrem Hochleistungslabor, dem DKMS Life Science Lab, setzt sie weltweit Maßstäbe bei der Typisierung potenzieller Stammzellspender:innen.

Hintergründe, Bildmaterialien und viele weitere Geschichten für Ihre Berichterstattung finden Sie in unserem DKMS Media Center unter mediacenter.dkms.de.

Weitere Einblicke in die Arbeit der DKMS und den Kampf gegen Blutkrebs gibt es auf unserem Corporate Blog
dkms-insights.de.

Anlage: Flugblatt bitte beachten!

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© René Gentz E-Mail

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