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Großes IFA - Oldtimertreffen

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Huste, huste.
Made in GDR - echt WERDAU
.......auf nach Werdau!
Foto: Wolfgang Reil

Geschichte des Fahrzeugbaus in Werdau:


Am 12. Juli 1898 wurde zur Gründungsversammlung der „Sächsischen Waggonfabrik Werdau“ ein Stammkapital von 600 000 Mark eingebracht. Eine riesige Kapitalsumme, wenn man bedenkt, daß ein Arbeiter zwischen 16 und 32 Pfennigen in der Stunde verdiente. Auch die Größe des Geländes mit 100 000 Quadratmetern war beträchtlich. Wichtig war den Gründern, daß die produzierten Eisenbahnwagen über einen Bahnanschluß zur Nord-Süd-Strecke Leipzig-Hof direkt und schnell den Kunden beliefern konnten. Es sollten Eisenbahnwagen nicht nur nach Deutschland, sondern auch nach Österreich, in die Schweiz, nach Ungarn, Holland, Belgien, Luxemburg, Dänemark und Rußland geliefert werden. Das geeigneteste Gelände fand der Unternehmer Hermann Schumann an der Ortsgrenze zu Leubnitz, die Ziegelei Starke und Schneider. Es entstanden Werkhallen mit modernster Technik, wie Überdruckkessel und eine Dampfmaschine. Heute würde die Fachwelt ausrufen, wie innovativ, denn damit waren die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Produktion geschaffen:
Erst die Weltwirtschaftskrise Ende der 20 ger Jahre zwang zum Zusammenschluß mit der Konkurrenz. Schon 1931 legte die Konzernleitung fest, daß Werdau zu unrentabel produziere und zu schließen sei. Nur der Initiative des Prokuristen Johannes Gerber ist es zu verdanken, daß im Februar 1932 die „Fahrzeugbau Schumann GmbH“ gegründet wurde. Aber eine Bedingung stellte der Konzern. Es wurde die Herstellung von Schienenfahrzeugen untersagt. Die Stammeinlage von 100 000 Mark wurde zusammengekratzt und als neues Geschäftfeld produzierte Werdau nun Straßenfahrzeuge aller Art. Die Waggons rollten nicht mehr. Fahrzeuge aus Werdau wurden zum Begriff. Eine von den 1932 gebauten Straßenbahnen versieht heute noch im originalen Zustand seinen täglichen Dienst in Istanbul, Türkei.
Die bedeutende Geschichte des Werdauer Fahrzeugbaus reicht bis in die heutige Zeit, nachzulesen in der Broschüre „100 Jahre industrieller Fahrzeugbau in Werdau“. Einige wenige Exemplare kann man im Museum für 3,50 EUR erhalten.

 
 
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