In der Stadthalle Pleißental fand am 27. Oktober 2007 der Herbstball statt. Bei ausverkaufter Halle gab es viele Überraschungen.
Zum guten Gelingen der Tanzveranstaltung haben neben der Soundwave Band, dem Rock´n Roll e. V. Lengenfeld auch verschiedene Gewerbe beigetragen. So stellte die Firma Dietz-Wegenast GbR den Blumenschmuck zur Verfügung. Die Dekoration lag in den Händen von Gabriele Halbauer. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die an der Organisation dieser beliebten Tanzveranstaltung beteiligt waren.


Am 3. Oktober 2007 fand die offizielle Einweihung des Schulzentrums Leubnitz statt. Um 10.00 Uhr trafen sich zahlreiche Ehrengäste, Schulleitung, Stadtrat und Stadtverwaltung, um gemeinsam in einer Feierstunde die neue Einrichtung zu übergeben. Oberbürgermeister Volkmar Dittrich erläuterte in seiner Rede die einzelnen Realsierungsschritte. Konnte 2003 der Anbau der Grundschule übergeben werden, so sind 2007 ein neuer Hort, eine Kindertagesstätte sowie der neue Turnhallenanbau inclusive Foyer und Speiseraum entstanden. Ortsvorsteher Andreas Wimmer lud alle Einwohner zum "Tag der offenen Tür" ein. Die Kinder gestalteten ein abwechslungsreiches Programm. Schon die Kleinsten, die Kindergartenkinder, hatten Tänze, Lieder und Gedichte vorbereitet. Die Schülerband sorgte auf dem Schulhof für Unterhaltung. In der neuen Sporthalle fanden die ersten Wettkämpfe in den Sportarten Ringen, Judo und Handball statt. Die Schüler der Grundschule und Mittelschule gestalteten ebenfalls einen Programmpunkt. Auf dem Sportplatz fanden Fußballspiele statt und die Cheerleader zeigten Proben ihres Könnens. Rund um ein gelungener Tag mit vielen vielen interessierten Gästen konnten am "Tag der Deutschen Einheit" im Ortsteil Leubnitz gefeiert werden.




Am 1. Oktober 2007 konnte das Richtfest für das FFW-Gerätehaus im Ortsteil Königswalde gefeiert werden. Der Rohbau ist fristgerecht fertig und Zimmerermeister Jan Strauß aus Langenbernsdorf nahm den Richtspruch vor. Oberbürgermeister Volkmar Dittrich schlug den letzten Sparrennagel fachmännisch ein. Ortsvorsteher Donald Winkler und den Kameraden der Königswalder Feuerwehr war die Freude über ihr neues Gerätehaus anzusehen. Es soll gleichzeitig der Mittelpunkt des Dorfes werden.




Eine runde Sache war das 13. Stadt- und Straßenfest in Werdau. Rund 50 000 Gäste sind gezählt wurden. An Rolf Hartmann und den Gewerbeverbund sowie den Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein herzliches Dankeschön für dieses gelungene Fest. Von Rock, Schlager und Volksmusik war für jede Altersgruppe etwas dabei. Werdaus Gewerbetreibende und viele Händler boten ihre Waren auf der Festmeile an. Super Stadtfestwetter, strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen sorgte für gute Laune beim Publikum.

Am 13. September fand im Rathaus die Sportlerehrung statt. Oberbürgermeister Dittrich betonte in seiner Ansprache, wie wichtig der Sport für unsere Gesellschaft ist. Die Stadt Werdau wendet erhebliche Mittel auf, um den Sportlerinnen und Sportlern Sporthallen zur Verfügung zu stellen.
Mit dem Pokal der Stadt Werdau konnte Sportfreund Patrick Pietsch vom Judosportverein geehrt werden. Übungsleiter Günter Seidler ist seit seiner Kindheit eng mit dem Judosport verbunden. Er wurde in der Kategorie Trainer/Übungsleiter des Jahres ausgezeichnet. Beste Mannschaft des Jahres war das Mädchen-Team U 17 des Judosportvereines. Nadine Pfeffer, Annekatrin Friedrich, Denise Mittag, Samantha Günther, Sabrina Kluge und Franziska Sachse erhielten den Pokal der Stadt Werdau.
Große Freude herrschte bei der Handballmannschaft der Werkstatt „Lebensbrücke“ des Diakoniewerkes Westsachsen. Sie erhielten den Ehrenpokal.
Die Abteilung Radsport des SV Sachsen 90 Werdau e.V. konnte Lydia Jahn als Sportlerin des Jahres vorschlagen. Sie sicherte sich die Qualifikation zur Europameisterschaft. Denny Albert, Mark Huster und Thomas Hartung können ebenfalls auf zahlreiche nationale Erfolge verwiesen. Sie erhielten die Ehrenurkunde der Stadt Werdau. Susann Fülle vom gleichen Verein konnte für engagierte Übungsleitertätigkeit ausgezeichnet werden.


Am 24. August 2007 fand die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Königswalde statt. Schon seit vielen Jahren besteht der Wunsch der Kameraden der Feuerwehr, im Ortsteil Königswalde ein neues Gerätehaus zu haben. In etlichen Ortsschaftsratssitzungen und im Stadtrat sorgte angesichts der bisherigen Bedingungen das Feuerwehrgerätehaus für Gesprächsstoff. Am 15.03.07 kam vom Landratsamt Zwickauer Land der Zuwendungsbescheid. 157.230 Euro Fördermittel stehen bereit. Die Stadt Werdau stellt Eigenmittel in Höhe von 252.100 Euro zur Verfügung. Bis Ende Dezember soll der Bau fertiggestellt sein. Es entsteht nicht nur eine neue Fahrzeughalle. Ein Schulungs- und Jugendraum kann bei Bedarf in einen Gemeinschaftsraum mittels variabler Trennwand umgewandelt werden. Die gesamte bebaute Gedäudefläche beträgt 279 m².

Unter großer Anteilnahme der Werdauer Bevölkerung wurde am 7. August um 11.00 Uhr der Schornstein der alten Werdauer Möbelfabrik gesprengt. Die Sprengfirma Möhlmann aus Schöneck führte die Sprengung durch. So fiel der 35 m hohe Mauerwerkschornstein ganz exakt in die vorgegebene Richtung in den Fabrikhof. Der etwa 80jährige Schornstein wurde innerhalb 3 Sekunden gekippt. Zirka 300 Tonnen Schutt sind dabei angefallen. Die Kameraden der Feuerwehr waren vor Ort und sorgten schon während der Sprengung mittels Löschwasser dafür, dass so gut wie kein Staub entstand. Bis Ende Oktober soll der gesamte Komplex der alten Möbelfabrik zurück gebaut werden.
Nach der Sprengung des Schornsteins wurde das Gebäude der ehemaligen Möbelfabrik an der Pestalozzistraße abgerissen. Das Abbruchmaterial wurde sortiert. Holz und Metall werden getrennt entsorgt.




Die neue Kindertagesstätte in Leubnitz steht kurz vor der Fertigstellung. Die Spielgeräte auf der Außenanlage sind aufgestellt und die Bepflanzung ist ebenfalls bereits erfolgt. Das Gebäude wird 142 Hortplätze, 92 Kindertagesstättenplätze und 23 Krippenplätze enthalten. Traumhaft schön sind die neuen Räume gestaltet. Mit Ritterburg und Miniküche sowie kleinen Kaufmannsläden und Puppentheater sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Jeder Gruppenraum im Kindertagesstättenbereich hat einen separaten Ausgang zum Garten hin. Südsee-Feeling herrscht im Multifunktionsraum des Hortes. Etwas ausspannen und in Ruhe ein Buch lesen, dies wird hier möglich sein. Eine Kletterwand ist im Hort bereits montiert und lässt auch bei Regenwetter dem Bewegungsdrang der Kinder freien Lauf. Küche und Speiseraum sind bereits für die Hortkinder in Gebrauch.
Mit Beginn des neuen Schuljahres öffnen sich für über 250 Kinder die Türen der neuen Einrichtung.
In der Stadthalle Pleißental fand am 11. Juli 2007 die 1. Werdauer Kindertanzbühne statt. Den 136 Kindern war zu Beginn der Veranstaltung das Lampenfieber quasi anzusehen. In ihren farbenfrohen Kostümen liefen sie aufgeregt hin und her und warteten auf ihren Auftritt. Eltern, Geschwister und Großeltern waren gekommen, um die kleinen Künstler tanzen zu sehen. Sie alle staunten über die Kreativität der Tanzgruppen. Kurzweilig und abwechslungsreich boten die Kinder ihre Tänze dar. Schon die Kleinsten aus den Kindertagesstätten "Kinderland" und "Pusteblume" waren mit Begeisterung bei der Sache. Nach der Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky von der Grundschule Leubnitz folgte der Regenschirmtanz, welcher von Kindern aus der Grundschule "Dr. Martin Luther", Wilkau-Haßlau gezeigt wurde. Mit einem orientalischen Stocktanz überraschte die Gruppe "Wüstenblume" aus Neukirchen das Publikum. Insgesamt 17 Tanzvorführungen und wunderschöne Kostüme sorgten für ein interessantes und kurzweiliges Programm. Vom "Zigeunertanz" der Kindertanzgruppe des Mütterzentrums Zwickau bis zum "Pferdefieber" der Kinder der Umweltschule Werdau war vieles zu sehen.
Ein Dankeschön geht an die Organisatoren dieser Veranstaltung, der Tanzpädagogin Frau Schewe und den Lehrern der Umweltschule Werdau sowie allen Mitwirkenden. Wir freuen uns schon auf die nächste "Werdauer Kindertanzbühne".




Zum 50. Jahrestag der 1. Leichtathletik-Vergleichskämpfe zwischen dem Leichtathletikclub „Rheinwacht“ Kempen und der ehemaligen BSG „Einheit“ Werdau trafen sich am 9. und 10. Juni 2007 beide Vereine in Werdau.
Zusammen mit ihren Familien unternahmen die Sportfreunde am Sonnabend den 9. Juni eine Besichtigung der Vogtlandarena in Klingenthal und besuchten die Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz. Am Sonntag trafen sich die Leichtathleten zu einer offiziellen Feierstunde im Werdauer Rathaus. Hier begrüßten Oberbürgermeister Volkmar Dittrich, Stadträte und Amtsleiter die Gäste. Oberbürgermeister Volkmar Dittrich kennt die Sportler schon viele Jahre und erinnerte an die Entstehung der Partnerschaft. Karlheinz Kolletzky von der ehemaligen BSG „Einheit“ aus Werdau ließ einige Episoden Revue passieren. So nahm die gesamte Mannschaft am Festumzug anlässlich der 700 Jahrfeier 2004 teil. Von 1957 bis 1961 fanden 9 Treffen statt. Danach war es aufgrund der politischen Ereignisse nicht mehr möglich gemeinsam Wettkämpfe durchzuführen. Erst nach der Wende wurde die Partnerschaft wieder aktiviert, so dass bis zum heutigen Zeitpunkt 25 Treffen stattfanden. Aus diesen sportlichen Wettkämpfen entstand auch die Städtepartnerschaft zwischen Kempen und Werdau. Herr Wüllems und Herr Birkmann von Kempen befürworten eine Wiederbelebung der Vergleichwettkämpfe. Im Kempener Rathaus steht schon ein Pokal bereit, der auf neue sportliche Begegnungen wartet.
Karlheinz Kolletzky aus Werdau und Erich Wüllems vom Kempener Sportverein trugen sich während der Feierstunde in das Ehrenbuch der Stadt Werdau ein. Anschließend griffen die Aktiven zu Spaten und Schaufel und pflanzten in der "Sachsen arena" gemeinsam einen Ahornbaum. Dies geschah in Erinnerung an die Eiche, welche 1960 aus dem Werdauer Wald stammte und in Kempen gepflanzt wurde.


Auf dem IFA-Gelände in der Greizer Straße 70 konnten über 700 Fahrzeuge von den fast 20.000 Besuchern bestaunt werden. Dicht gedrängt standen W 50, S 4000, H 6 und viele andere Typen der Werdauer Baureihe. Der alte Möbelwagen, als wohl ältestes Fahrzeug der damaligen Schumannwerke war ebenfalls zu sehen. Einige Oldtimer-Busse luden zu einer Fahrt ins Museum ein. Oberbürgermeister Volkmar Dittrich begrüßte viele der Oldtimerfans bei seinem Rundgang durch das Gelände. Am Sonntag Nachmittag standen an der Korsostrecke viele hunderte Interessierte. Im Stadtgebiet und auf dem Markt hatten erstmalig über 30 Händler geöffnet. Werdauer Vereine und Gewerbetreibende hatten ein Marktfest organisiert. Allen Mitwirkenden, Helfern, dem Museumsteam, den Mitarbeitern des Bauhofes sowie der Firma Appelt Medien Design ein herzliches Dankeschön.

Zur Stadtratssitzung am 12. April trug sich Fred Oettel ins Ehrenbuch der Stadt Werdau ein. Oberbürgermeister Volkmar Dittrich würdigte in dieser Form die Verdienste von Fred Oettel für die Stadt Werdau. Dank seiner finanziellen Zuwendungen konnten in der Stadt Werdau eine Vielzahl gemeinnütziger Projekte realisiert werden. In diesem Zusammenhang sind Spenden für das Rathaus, die Marienkirche, die Handwerkerbrücke, Baumpflanzungen sowie für den MASSI-Park zu nennen. Fred Oettel sagte: "Werdau verdanke ich meine berufliche Entwicklung. Jetzt möchte ich etwas zurückgeben." Anschließend überreichte Fred Oettel dem Stadtoberhaupt einen Scheck über 40.000 Dollar.
Ein weiterer Punkt auf der Stadtratssitzung war die Berufung von Jugendlichen als sachkundige Einwohner in den Verwaltungsausschuss. Sandro Müller, Eric Winter, Benjamin Fritzsche, Sandy Hillmann und Anna Borbe werden künftig im Verwaltungsausschuss als Jugendstadtrat gehört werden.
An der Wahl beteiligten sich 238 Jugendliche. Sandro Müller erhielt 69 Stimmen, Eric Winter bekam 57, Benjamin Fritzsche 36 Stimmen. Anna Borbe kann auf 31 Stimmen und Sandy Hillmann auf 27 Stimmen verweisen.


Der Teilnahmerekord von 553 Sportlern konnte am 15. April zum Werdauer Waldlauf erzielt werden. Bei strahlendem Sonnenschein gab Oberbürgermeister Volkmar Dittrich für alle Läufer den Startschuss. Lauforganisator Peter Schmidt vom SV Rot-Weiß Werdau war ebenfalls sichtlich zufrieden. Die meisten Läufer beteiligten sich am Marathon- und Halbmarathon sowie auf der 10-km-Strecke. Auf der kürzesten Stecke am DAK-Fitnesslauf über vier Kilometer dominierte der Nachwuchs.